Partner und Förderer

Das Verbraucherschutzministerium NRW hat gemeinsam mit kompetenten Partnern aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft die Initiative Lale – iss bewusst & sei aktiv! zur Vorbeugung von Übergewicht ins Leben gerufen.

Derzeit arbeiten im Rahmen der Initiative folgende Partner zusammen (Stand: April 2016):

Das von Minister Johannes Remmel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) geführte Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) ist Teil der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium handelt nach dem Leitbild, dass der Staat Mensch und Umwelt schützen und das Naturerbe bewahren muss. Das MKULNV hat das Ziel, das öffentliche Bewusstsein für eine gesunde, ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil zu stärken, denn die richtige Ernährung und ein aktiver Alltag wirken sich gesundheitsförderlich aus. Vor diesem Hintergrund entwickelt und unterstützt das Ministerium eine Reihe von Aktivitäten, um vor allem Kindern und Jugendlichen möglichst früh einen gesünderen Lebensstil nahezubringen.

"Um Übergewicht und Fettleibigkeit entgegenzusteuern, muss man frühzeitig ansetzen. Das Verbraucherschutzministerium NRW legt in seiner Arbeit dementsprechend den Schwerpunkt auf Präventionsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche. Die Initiative Lale ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Prävention dabei zielgruppenspezifisch ausgestaltet werden kann. Wir sind froh, mit der Initiative einen wirkungsvollen Beitrag zur Übergewichtsprävention in der türkischstämmigen Community in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus leisten zu können."

Johannes Remmel
Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

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Das von Ministerin Barbara Steffens geführte Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) ist Teil der Landesregierung NRW. Im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik des Ministeriums steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Es geht darum, was jede Frau und jeder Mann benötigt, um ihre oder seine Gesundheit zu erhalten oder durch gute medizinische Versorgung zurück zu gewinnen. Deshalb fördert das Ministerium gezielt Präventionsmaßnahmen sowie eine bedarfsgerechte und für alle zugängliche Versorgung. Auch die Bedürfnisse von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte finden hierbei Berücksichtigung.

 „Das LALE-Konzept vermittelt Ernährungs- und Bewegungskurse und berücksichtigt dabei auch den Umgang mit weiteren Gesundheitsinformationen. Es wurde gemeinsam mit der Zielgruppe kultursensibel erarbeitet und eng am Bedarf und an den Alltagsgewohnheiten türkeistämmiger Familien ausgerichtet. Ich bin besonders froh darüber, dass das Projekt inzwischen nach dem Präventionsleitfaden der gesetzlichen Krankenversicherung zertifiziert wurde. Es ist damit innerhalb des deutschen Gesundheitssystems das erste maßgeschneiderte zertifizierte Präventions-Kursangebot für türkeistämmige Erwachsene im Bereich Ernährung und Bewegung“.

Barbara Steffens

Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI NRW) versteht interkulturelles Miteinander als Chance für die Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen - für die hier geborenen, die hier aufgewachsenen und zugewanderten. Mit diesem Arbeitsansatz entwickelt die LaKI NRW Programme, Projekte sowie Produkte und setzt diese vor Ort in Kooperation mit Partnern um. Als Service-, Beratungs- und Dienstleistungseinrichtungen, in denen multiprofessionelle und multikulturelle Teams tätig sind, arbeitet die LaKI NRW auf der Grundlage eines ganzheitlichen Ansatzes interkultureller Bildung und Erziehung. Die LaKI NRW wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales sowie vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und den jeweiligen Kommunen bzw. Kreisen.

"Die LaKI NRW unterstützt das Projekt Lale, weil gesunde und aktive Kinder mehr Potenzial für erfolgreiches Lernen und eine aktive Lebensgestaltung entwickeln können. Eltern brauchen hierfür gute Informationsgrundlagen und Ideen, damit sie ihre Kinder noch besser unterstützen können."

Christiane Bainski
Leiterin der Landesweiten Koordinierungstelle Kommunale Integrationszentren in NRW

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Der Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen ist das demokratisch legitimierte Vertretungsorgan der im Land Nordrhein-Westfalen nach der geltenden Gemeindeordnung konstituierten Integrationsräte/Integrationsausschüsse und damit der hier lebenden Migrant/innen. Mit ihrem Landeszusammenschluss geben sich die Integrationsräte/Integrationsausschüsse ein Forum, das ihre Interessen und Anliegen aufgreift und dadurch ihre Arbeit vor Ort unterstützt und verbessert. Der Landesintegrationsrat tritt dabei für die kulturelle, soziale, rechtliche und politische Gleichstellung der im Land lebenden MigrantInnen ein, die ihren Lebensmittelpunkt im Land Nordrhein-Westfalen haben. Hierbei arbeitet der Landesintegrationsrat mit allen Institutionen und Organisationen zusammen, die sich gleichermaßen an diesen Grundsatz gebunden fühlen.

"Meistens übernehmen Kinder und Jugendliche die Essgewohnheiten ihrer Eltern, die sich über die Folgen falscher Ernährung oft nicht im Klaren sind. Ohne einen Blick über den eigenen Tellerrand kann man aber nichts ändern. Daher freut es mich, dass sich gerade auch Migrant/innen mit den echten Vorteilen einer ausgewogenen Ernährung und gesunden Lebensweise vertraut machen können. Nur wer Neues ausprobiert, kann auf den Geschmack kommen."

Tayfun Keltek
Vorsitzender des Landesintegrationsrats Nordrhein-Westfalen

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Die Föderation türkischer Elternvereine in NRW e. V. (FÖTEV-NRW e. V.) ist ein Landesdachverband für über 50 lokale Elternvereine in NRW. Er vernetzt und vertritt die Interessen der Elternvereine und der Eltern gegenüber der Politik, den Ministerien, Verwaltungen und Schulen. Außerdem nimmt er gemäß dem Motto "Nur durch Bildung" einen Bildungsauftrag wahr: Eltern werden auf unterschiedlichen Wegen informiert, aufgeklärt und geschult. Dabei bildet die Elternakademie - ein ganzjährig strukturiertes Fortbildungsangebot - eine zentrale Schlüsseltechnologie in der Integrationsarbeit des Vereins. FÖTEV-NRW e. V. ist Gründungsmitglied des Elternnetzwerks NRW und Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbands NRW. FÖTEV-NRW e. V. ist gemäß § 77 des Schulgesetzes Partner für Bildungsangelegenheiten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung (MSW).

"Um die Kinder und Jugendlichen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte für eine zeitgemäße Bildung und eine bessere Arbeitsmarktsituation zu fördern und zu fordern, müssen wir die Integrationsarbeit bei den Eltern ansetzen. Das Lale-Projekt und seine Partner haben hierzu ein überzeugendes Konzept aufgestellt, um Eltern hinsichtlich ausgewogener Ernährung und aktiver Bewegung ihrer Kinder effektiv zu schulen und auszubilden. Und das ist wichtig. Denn das Fundament des Lebens ist Bildung und Gesundheit."

Dr. Aysun Aydemir (FÖTEV-NRW e. V.)
Vorstandsvorsitzende Föderation türkischer Elternvereine in Nordrhein-Westfalen e. V.

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Der BKK-Landesverband NORDWEST ist die Dachorganisation der Betriebskrankenkassen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Der Landesverband vertritt die Interessen von derzeit 40 Mitgliedskassen und der betrieblichen Krankenversicherung mit vier Millionen Versicherten in den vier Bundesländern gegenüber Behörden, Ministerien und Politikern. Darüber hinaus werden für die im Verbandsgebiet wohnenden Versicherten der Betriebskrankenkassen die Honorar- und Vertragsverhandlungen mit Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern, Pflegediensten und sonstigen Leistungsanbietern durchgeführt. Über 13 Millionen Mitglieder und ihre Familienangehörigen sind derzeit in einer der bundesweit 120 Betriebskrankenkassen krankenversichert. Damit ist die BKK mit einem Marktanteil von knapp 20 Prozent die drittgrößte - in Hamburg zweitgrößte - Kassenart.

"Ein ausgewogenes Ernährungsverhalten mit einem bewegungsreichen Lebensstil ist die beste Grundlage für die eigene Gesundheit. Unsere moderne Welt macht jedoch hochkalorische Nahrung jederzeit verfügbar und ist zudem von Bewegungsarmut geprägt. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ein Teufelskreis, der in Übergewicht und nicht zuletzt verminderter sozialer Teilhabe mündet. Wir freuen uns, mit Lale insbesondere innerhalb der stark betroffenen türkischstämmigen Community ein wirkungsvolles und auf Partizipation ausgerichtetes Angebot für mehr Gesundheit zu schaffen."

Thomas Wagemann
Referent GB Verbandspolitik, BKK-Landesverband NORDWEST

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Mars beschäftigt sich als Hersteller von Lebensmitteln, Schokoladenwaren, Kaugummi, Getränkesystemen und Heimtiernahrung seit Langem auch mit den Themen Ernährung und Bewegung. So informiert das Familienunternehmen umfassend und transparent über alle seine Produkte und arbeitet ständig daran, diese weiter zu verbessern. Nach seinem strengen Marketing-Kodex richtet Mars zudem weltweit keine Produkt-Werbung an Kinder unter 12 Jahren. Mars sieht sich aber auch in der Verantwortung, sich in gesellschaftlichen Initiativen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und eines aktiven Lebensstils zu engagieren, so unter anderem über die Mitgliedschaft in der Plattform Ernährung und Bewegung (peb). Um die Übergewichtsprävention besonders bei Menschen mit Migrationshintergrund zu stärken, ist Mars zudem von Beginn an Partner des Projekts „Lale – Iss bewusst & sei aktiv!“ und unterstützt aktiv die Initiative „ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung“.

Weitere Informationen sind erhältlich auf unserer Websitewww.mars.de

"Es braucht Initiativen wie Lale, bei der verschiedene gesellschaftliche Gruppen gemeinsam an nachhaltig wirksamen Lösungsansätzen arbeiten, um wirkliche Veränderungen erreichen zu können. In diesem Sinne engagiert sich Mars aktiv für Lale und lädt auch weitere Wirtschaftspartner ausdrücklich ein, sich der Initiative anzuschließen."

Tomasz Pawlowski
Geschäftsführer MARS GmbH

Die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) ist eine nationale Plattform für den Dialog und für die Vernetzung von gesamtgesellschaftlichen Akteuren, Kompetenzen, Informationen und Aktionen mit dem Ziel, eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung bei Kindern und Jugendlichen qualifiziert zu fördern. Über 100 Partner setzen sich aktiv für dieses Ziel ein. Damit leistet peb einen Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Ziel, Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen. Zielgruppen von peb sind dabei vorrangig die Kinder und Jugendlichen selbst, deren Bezugspersonen (Eltern, Erzieher, Multiplikatoren etc.) und ihr Umfeld (z. B. Stadtplanung, Kindertageseinrichtungen, Schulen u. a.). peb verfolgt einen gesundheitsfördernden Ansatz, der offen ist für unterschiedliche Erfolg versprechende Strategien. Positive und motivierende Botschaften und alltagspraktische Handlungshilfen für einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung stehen im Vordergrund. Besondere Berücksichtigung erfahren soziale Risikofaktoren.

"Wir sehen in Lale auch eine Initiative, welche die Idee von peb in die sozialen Lebenswelten bringt. Hier haben sich kompetente Partner aus den relevanten gesellschaftlichen Bereichen zusammengefunden, die zum Teil auch schon bei peb in unterschiedlichen Mitgliedergruppen engagiert sind."

Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich
Vorstandsvorsitzende Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)

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Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen bildet das Dach des gemeinnützig organisierten Sports in Nordrhein-Westfalen und vertritt die Interessen des Sports in unserem Land auf Basis des Mandats seiner Mitglieder. In einem partnerschaftlich gestalteten Verbundsystem mit den Fachverbänden und den Bünden ist es unser Ziel, bestmögliche Unterstützungsleistungen für die ca. 20.000 Vereine in Nordrhein-Westfalen zu erbringen. Auf der Grundlage der Werte Freiheit, Solidarität, Chancengleichheit, Fairness und Toleranz leistet der Sport einen unverzichtbaren Beitrag zu einer aktiven Bürgergesellschaft sowie zur Orientierung und Lebensqualität der Menschen. Er steht für eine gesunde, leistungsfähige und den Gemeinsinn pflegende Gesellschaft. Garant für diese Leistung sind die Sportvereine mit ihrem einzigartigen Profil, das sich auszeichnet durch ein flächendeckendes und vielfältiges Angebot, Offenheit für alle Menschen, ehrenamtliches Engagement und Gemeinnützigkeit. Wir nehmen gesellschaftliche Veränderungen zum Anlass für eigene Modernisierungen, Reformen und Innovationen, sind für gesellschaftliche und sportliche Entwicklungen offen und wirken aktiv daran mit. Unsere Leistungen bündeln wir unter dem Dachclaim "Sport bewegt NRW" in vier Programmen: "NRW bewegt seine Kinder", "Bewegt gesund bleiben in NRW", "Bewegt älter werden in NRW", "Spitzensport fördern in NRW".

"Gesundheitsförderung kann nur über Dialog und Interaktion gelingen. Im Programm ,Integration durch Sportʻ lebt der Landessportbund dies bereits. Mit dem Engagement in der Initiative Lale - iss bewusst & sei aktiv! erweitern wir unseren Handlungsrahmen auf türkischstämmige Familien. Wir freuen uns sehr, Partner dieser Initiative zu sein."

Martin Wonik
Vorstand

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Eine fachliche Beratung erfolgt durch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) sowie durch die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS).

Die Liste der Kooperationspartner ist offen. Weitere Partner sind eingeladen, sich aktiv an der Initiative zu beteiligen.